Wie es zur Rohkostbörse kam – …. unsere Geschichte::
Weil wir viel Rohkost essen, haben wir im Sommer 2016 vier schöne Hochbeete gebaut. Der Garten ist nicht allzu groß und sollte optisch ansprechend um attraktive Anbauflächen erweitert werden. Angebaut haben wir dann in jedem Beet schön aufeinander abgestimmte Pflanzen:
Möhren – Borretsch – Korreander
Fenchel – Salat – Radieschen
Radieschen – Kolrabi – Mangold
Über den Erfolg waren wir sehr erstaunt, denn alles wuchs wie wild und gedieh prächtig. Obwohl wir täglich Salat aßen, Eintöpfe kochten und Quarkspeisen mit direkt vom Beet abgeschnippeltem Gemüse zubereiteten, hatten wir einfach mehr Grünzeug als wir selbst essen konnten. Unsere Recherchen im Internet blieben jedoch erfolglos, es gab keine offene Tauschbörse für Hobbygärtner oder Überschüsse und so war die Saat zur Rohkostbörse gelegt.
Bis daraus nun dieses stolze Pflänzchen wurde, waren etliche Taten der Pflege nötig. Natürlich ist der tatsächliche Tausch/Verkauf von Erzeugnissen wichtig. Mit der Rohkostbörse möchte wir aber auch einen Austausch von wertvollem Wissen über Pflanzen, Anbaumethoden, natürlichen Konservierungen, Rezepten und so weiter anregen. Und wir bieten hier auch umfangreiche Listen mit Erzeugern, Marktplätzen, Händlern, Restaurants, Verarbeitern etc., weil wir auch die Kolleginnen und Kollegen im Geiste unterstützen wollen, die diese wertvolle Arbeit Tag für Tag in so hoher Qualität leisten.
Wir freuen uns, wenn alle Menschen, die selbst Angebautes, Eingemachtes oder sonstige Lebensmittel aus Überschüssen haben, sie hier ihre Angebote einstellen. Damit wollen wir unseren Beitrag zur Verhinderung von sinnlosem Verderben leisten.
Oliver und Elisabeth

